Potsdam/Apolda (ots) – Tarik Alnawa aus Apolda entdeckte bereits im jugendlichen Alter die Informatik für sich. Heute entwickelt der 20-Jährige im Rahmen seines Bachelorprojekts zum Abschluss seines Studiums am Hasso-Plattner-Institut (HPI) einen webbasierten Editor für interaktive Webseiten (Scrollytellings). Mit Hilfe des Editors haben Content Designer:innen zukünftig die Möglichkeit, effizienter mit Programmierer:innen zusammenzuarbeiten und Webseiten mit Bild-, Ton-, Video- und Textmaterialien interaktiv zu gestalten.

„Schon früh habe ich die Informatik für mich entdeckt, nicht zuletzt durch die Exkursion an das HPI in der zehnten Klasse“, erzählt Alnawa. Nach spannenden Einblicken vor Ort war Alnawa dann überzeugt, am HPI studieren zu wollen. „Die individuelle Betreuung, die familiäre Atmosphäre durch die maximal 80-100 Studierenden pro Jahrgang und das Campusleben habe ich sehr zu schätzen gelernt“, so Alnawa.

Inzwischen studiert Alnawa im 6. Semester den Bachelor „IT-Systems Engineering“ am HPI. Das besonders praxisnahe Studium beinhaltet im 5. und 6. Semester ein Projekt in Kooperation mit einem Projektpartner. Alnawa entschied sich für das Projekt im Fachbereich „Software-Architekturen“ unter Leitung von Prof. Dr. Robert Hirschfeld. Hier arbeitet er gemeinsam mit fünf Kommiliton:innen an dem webbasierten Editor: „Interactive Content wird für die Unternehmenskommunikation und den Journalismus immer wichtiger. Unser Ziel war es daher, eine Software zu entwickeln, mit der schnell und individuell interaktive Geschichten erstellt werden können.“ Entwickelt wurde der Scrollytelling-Editor gemeinsam mit der Potsdamer Digitalagentur Typeshift.

Nach seinem Bachelorabschluss möchte Alnawa gerne am HPI bleiben und noch den Master in Potsdam studieren: „Meinen Master würde ich sehr gerne am HPI machen. Das Campusleben und das HPI sind zu einem Teil von mir geworden, von dem ich mich jetzt nur ungern trennen würde.“

Außerdem sei der Campus und die Ausstattung hervorragend. Das Studium am HPI empfiehlt Alnawa jedem, der gern praxisnah studieren und über den Tellerrand der Informatik hinausschauen möchte, da das Studium besonders vielseitig sei. „Das Zusammenspiel von Informatik und Professional Skills Kolloquien bereitet uns Studierende optimal auf das Berufsleben vor. In den praxisorientierten Projekten erhalten wir die Möglichkeit uns sowohl mit der Implementierung als auch mit Themen wie dem Projektmanagement auseinanderzusetzen“, betont Alnawa.

Hinweis an die Redaktionen

Weiterführende Informationen zu dem Bachelorprojekt von Tarik Alnawa sowie Bildmaterial finden Sie unter: https://hpi.de/veranstaltungen/hpi-veranstaltungen/2021/bachelorpodium-2021.html

Bachelorpodium – Ausweis der praxisnahen Ausbildung am HPI

Das „Bachelorpodium“ des Hasso-Plattner-Instituts gibt es bereits seit dem Jahr 2005. Seitdem präsentieren Bachelorstudierende des HPI einmal im Jahr öffentlich die Ergebnisse ihrer Praxis-Projekte, die sie in Teams von vier bis acht Studierenden am Ende des Bachelorstudiums absolviert haben. Sie zeigen, wie sie zwei Semester lang – von ihren Professorinnen und Professoren angeleitet – größere praktische Aufgaben der Informationstechnologie eigenverantwortlich angepackt und welche innovativen Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft sie dabei entwickelt haben. Projektgeber sind renommierte Unternehmen und Institutionen aus ganz Deutschland. Eine Übersicht über die laufenden Projekte gibt die HPI-Internetseite: http://hpi.de/studium/it-systems-engineering/bachelor/bachelorprojekte.html

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering (https://hpi.de). Mit dem Bachelorstudiengang „IT-Systems Engineering“ bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium an, das von derzeit rund 700 Studierenden genutzt wird. In den vier Masterstudiengängen „IT-Systems Engineering“, „Digital Health“, „Data Engineering“ und „Cybersecurity“ können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 20 Professoren und über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa, Nanjing und Irvine. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen für alle Lebensbereiche.

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